Trost im Verlorenen

01. Januar 2012

Zu den liebenswertesten Frauengestalten der Bibel gehört Ruth. Ihr Schicksal bewegt, nicht zuletzt, weil es dem Schicksal vieler heutiger Menschen sehr ähnlich ist. Ruth heiratet einen Mann anderer Nationalität und anderen Glaubens, den sie bald wieder verliert. Sie zieht mit ihrer Schwiegermutter in die ihr fremde Heimat des verstorbenen Mannes. Hier muss sie für sich und für ihre Schwiegermutter den Lebensunterhalt verdienen. Ihre Tüchtigkeit und Liebenswürdigkeit führen sie in eine neue Ehe. Das Happy End kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass Ruth in ihrem Leben mit Problemen konfrontiert ist, um deren Lösung wir noch heute kämpfen: Um die Problematik menschlichen Zusammenlebens in der Familie, um die Schwierigkeiten einer Mischehe, die Spannungen und Ansprüche in der Arbeitswelt, um die Bewältigung eines Lebens in der Fremde und um die gegenseitige Verantwortung, die Mann und Frau füreinander tragen.

 

Problem: "Schwiegermutter" (Ruth 1,1-14) - 15. Januar Kirche Aarwangen

Problem: "Mischehe" (Ruth 1,15-22) - 29. Januar Kirche Bannwil

Problem: "Betriebsklima" (Ruth 2,1-10) - 11. März Kirche Aarwangen

Problem: "Fremdarbeiter" (Ruth 2,10-23) - 25. März Kirche Bannwil

Problem: "Mann und Frau" (Ruth 3) - 29. April Kirche Bannwil

Problem: "Freiheit und Ordnung" (Ruth 4) - 20. Mai Kirche Aarwangen

 

 

 

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